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Relax Nightclub / Analog

Relax Nightclub

Diese Meldung ist von uns in die Kategorie „Grauzone“ eingeordnet worden. In der Grauzone veröffentlichen wir Einsendungen, die nicht eindeutig sexistisch sind, aber mit Diskriminierung oder Stereotypen zu Werbezwecken spielen. Das sind die Einreichungen, vor denen wir lange sitzen und am Ende feststellen, dass sie sich mit unseren Kriterien nicht eindeutig kategorisieren lassen. Weil wir sie euch trotzdem nicht vorenthalten wollen und wir zudem aufzeigen möchten, dass auch nicht-sexistische Werbung problematisch sein kann, landen sie hier.
Auch wenn Werbung für Sexarbeit einen Sonderfall darstellt, weil Sexualisierung und der Erwerb sexueller Dienstleistungen selbstverständlich in einem Bezug zu der beworbenen Dienstleistung stehen, ist die meiste Sexarbeits-Werbung sexistisch, weil sie sexualisierte Frauenkörper als käuflich darstellt und oft absichtlich verschleiert, dass Sexarbeiter*innen eine zeitlich begrenzte Dienstleistung anbieten. Viele glauben deshalb Sexarbeits-Werbung wäre per se sexistisch. Dass für Sexarbeit aber auch besser geworben werden kann, zeigt dieses Beispiel. Es nutzt zwar noch Frauen als Blickfang, trotzdem geht es ja hier ja auch um die sexuelle Verfügbarkeit von u.a. Frauen. Aufgrund der vielen Pro und Kontra Argumente zu diesem Bild, landet es bei uns in der Grauzone. Bei weiterem Interesse an dem Thema siehe https://pinkstinks.de/werbung-fuer-sexarbeit-und-die-werbemelderin/
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